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Document Freedom Day 2012: Aktivisten rund um den Globus feiern Offene Standards

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Weltweit feiern heute Befürworter Freier Software den barrierefreien Zugang zu Informationen und offene Standards. 48 Veranstaltungen in 17 Ländern benutzen Vorführungen, Gespräche und Workshops um zu erläutern, warum offene Standards und Freie Software entscheidend sind für eine freie und konkurrenzfähige Informationsgesellschaft.

Ein Netzwerk von 34 internationalen Partnerorganisationen tragen diese Botschaft zu neuen Zielgruppen, von Kairo nach Argentinien, von Polen nach Taiwan und vom Europäischen Parlament zur Universität von Aberystwyth.

"Die wachsende Unterstützung für den Document Freedom Day zeigt den zunehmenden Bedarf nach zugänglichen Formaten und unvoreingenommenen Standards" sagt der Koordinator der Kampagne, Matthias Kirschner. "Bürger, Firmen und Politkier verlangen gleichermaßen nach der Umsetzung von gerechteren und besser miteinander verträglichen internationalen Standards." Die Document Freedom Day teams in Deutschland, Italien, der Slowakei und Polen, verleihen Preise an Firmen und Behörden, die kürzlich offene Standards in ihren Organisationen eingeführt haben.

Offene Standards sind eine gemeinsame Sprache, öffentlich dokumentiert, die von Computerprogrammen gesprochen werden kann. Sie sind von zentraler Bedeutung für die Interoperabilität und die Wahlfreiheit im technologischen Bereich. Offene Standards erlauben es den Entwicklern Freier Software Programme zu erstellen, die mit anderen Lösungen zusammenarbeiten können, damit Benutzer sich von proprietären Lösungen verabschieden können.

"Frische Unterstützung von Persönlichkeiten wie Stephen Fry, und großen Gemeinschaftsverbänden wie der Open Rights Group haben offene Standards dieses Jahr weiteren Zielgruppen nähergebracht" sagt der stellvertretende Koordinator der Kampagne, Sam Tuke. "Wir sind begeistert über die Rückmeldungen die wir erhalten haben, und die zusätzliche politische Wirkung, die der Document Freedom Day erreicht hat".

Document Freedom Day 2012 wird gestützt von der Free Software Foundation Europe und gefördert von den Schirmherren der Kampagne Google und Oracle.