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taz.die tageszeitung wird mit dem Document Freedom Award Deutschland ausgezeichnet

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taz.die tageszeitung erhält den diesjährigen deutschen Document Freedom Award. Mit diesem Preis zeichnen die Free Software Foundation Europe (FSFE) und der Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur (FFII) alljährlich eine Organisation aus, welche sich vorbildhaft in der Verwendung Offener Standards hervortut.

Ralf Klever (verantworlich für Dokumentenfreiheit innerhalb der TAZ-EDV) hält die DFD Urkunde - umringt von den Teams der TAZ, der FSFE und dem FFII

Die TAZ erhält den Document Freedom Award weil sie ihr elektronisches Abonnement in einer Reihe von offenen Formaten liefert und dabei auf digitale Rechteminderung (DRM) verzichtet. "Wir zeichnen die TAZ mit dem Document Freedom Award für ihren anhaltenden Einsatz in der Verwendung Offener Standards aus sowie dem fortwährendem Bemühen die eigene Zeitung ohne Beschränkungen anzubieten" unterstreicht Erik Albers, Berlins Fellowship Koordinator

TAZ Abonnenten können die Tageszeitung in HTML, PDF, ePub und sogar in reinem Textformat erhalten. HTML Dateien bilden die Basis des World Wide Web. Das Portable Document Format (PDF) wurde 2008 von der Internationalen Organisation für Normung (ISO) als Standard veröffentlicht. Adobe gewährt jedem das Recht PDF Dateien zu erstellen und zu verbreiten ohne Einschränkungen. Reine Textdateien (.txt) können von Tausenden Anwendungen gelesen und geöffnet werden, unabhängig jedweder Plattform, Produkt oder Hersteller. "Reine Textdateien haben große Vorteile für Bibliotheken", hebt Elisabeth Klein, Geisteswissenschaftlerin mit enger Verbindung zu Universitätsbibliotheken in Deutschland, hervor "sie bieten einen einfachen Zugang zu Schriftstücken mit einer Vielzahl von verschiedenen Geräten. Anwender und Forscher können somit effizient suchen und analysieren."

ePub ist ein Offener Standard für elektronische Bücher. Anstatt an einen bestimmten Hersteller gebunden zu sein, können Benutzer Dateien mit der Endung .epub mit einer Bandbreite an Programmen und Geräten öffnen. "Wir verwenden freie Formate, weil wir unsere Leser in keinen - wenn auch noch so goldenen - Käfig einsperren wollen. Nur mit offenen, vielfältigen Formaten ohne DRM können wir die TAZ so weit wie möglich verbreiten." erklärt dazu Ralf Klever, EDV-Leitung der TAZ.

Stephan Uhlmann, Vorstandsmitglied des FFII, fügt hinzu: "Wir gratulieren der TAZ für ihre entschlossene Haltung beim Einsatz Offener Standards. Die TAZ hat eine besondere Geschichte über aktuelle politische Bewegungen zu berichten, weshalb dies wichtiger Beitrag ist, diese Dokumentation in offenen und leicht zugänglichen Dokumentenformaten für zukünftige Generationen zu bewahren."

Document Freedom Awards werden jährlich zum Document Freedom Day vergeben - dem internationalen Tag für Offene Standards. Vorherige Gewinner waren unter anderem 1&1 Internet AG, tagesschau.de und Deutschland Radio.

Hintergrund Information:

Andere Aktivitäten und Veranstaltungen in Deutschland während des Document Freedom Day 2013: