Satzung

Präambel




  1. Freiheit: Die Freiheit, ein Programm für jeden Zweck einsetzen zu dürfen;
  2. Freiheit: Die Freiheit, untersuchen zu dürfen, wie ein Programm funktioniert, und es den eigenen Bedürfnissen anzupassen;
  3. Freiheit: Die Freiheit, Kopien für andere machen zu dürfen;
  4. Freiheit: Die Freiheit, das Programm verbessern zu dürfen und diese Verbesserungen zum allgemeinen Wohl zugänglich zu machen.








Name, Sitz, Geschäftsjahr







Zweck, Aufgaben, Gemeinnützigkeit





  1. die ideelle Unterstützung von staatlichen Stellen und privaten Organisationen in allen Fragen der Freien Software,
  2. die Zusammenarbeit und Koordination mit der FSF Europe, die die gleichen gemeinnützigen Ziele verfolgt,
  3. die Förderung von Programmierern, die Freie Software entwickeln und damit die gemeinnützigen Zwecke des ,,Chapter Germany`` verwirklichen, durch Stipendien,
  4. die Verbreitung der philosophischen Ideale von Freier Software,
  5. die Information und Schulung der Öffentlichkeit über die Möglichkeiten und das Bildungspotential Freier Software,
  6. die Entwicklung und Bereitstellung von Freier Software für die Allgemeinheit.





Erwerb der Mitgliedschaft







Beendigung der Mitgliedschaft



  1. mit dem Tod des Mitglieds bei natürlichen Personen bzw. seiner Liquidation bei juristischen Personen;
  2. durch Austritt aus dem Verein;
  3. durch Ausschluss aus dem Verein;
  4. durch Ausschluss aus der FSF Europe.







Mitgliedsbeiträge

Gliederung des Vereins















Organe des Vereins

  1. der Vorstand (Kanzler/Chancellor);
  2. der Vizekanzler (Vice-Chancellor);
  3. der erweiterte Vorstand;
  4. die Mitgliederversammlung.

Der Vorstand

Die Zuständigkeit des Vorstands



  1. Einberufung und Vorbereitung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung;
  2. Erstellung des Jahresberichts;
  3. Beschlussfassung über die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern;
  4. Unterstützung der FSF Europe;
  5. Vertretung in gerichtlichen und außergerichtlichen Angelegenheiten, insbesondere auch der Behördenverkehr;
  6. Beziehungen zur Presse.
  7. Umsetzung der Richtlinien der FSF Europe zur Stipendienvergabe für Programmierer, die Freie Software entwickeln und dabei wissenschaftlich tätig sind.



  1. dass Mittel des ,,Chapter Germany`` nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwandt werden dürfen und das ,,Chapter Germany`` selbstlos tätig ist.
  2. dass die Mitglieder keine Gewinnanteile und sonstige Zuwendungen aus Mitteln der FSF Europe oder des ,,Chapter Germany`` erhalten dürfen. Dies gilt auch beim Ausscheiden von Mitgliedern.
  3. dass Verwaltungsausgaben, die dem Zweck der FSF Europe fremd sind, nicht bewilligt werden dürfen. Dies gilt auch für unverhältnismäßig hohe Vergütungen.
  4. dass Mittel der FSF Europe oder des ,,Chapter Germany`` nur dann und nur zu einem Teil für andere steuerbegünstigte Organisationen verwandt werden dürfen, wenn diese Organisationen die Mittel zu satzungsmäßigen Zwecken verwenden.



Wahl und Amtsdauer des Vorstandes





Der Vizekanzler



  1. Ausscheiden des Vorstands;
  2. vorübergehende Unabkömmlichkeit des Vorstandes.









Der erweiterte Vorstand







Die Zuständigkeit des erweiterten Vorstandes

  1. die Wahrnehmung der Verwaltungsaufgaben;
  2. die Ausführung der ,,Guidelines``, die von der Mitgliederversammlung beschlossen werden.
  3. die Ausführung der Vorgaben durch die FSF Europe, denen der Vorrang vor den ,,Guidelines`` nach [*] Abs. 2 Nr. 1 zukommt.


Die Mitgliederversammlung





  1. Erstellung von sog. ,,Guidelines``, die die Tätigkeit des Vorstandes bzw. des erweiterten Vorstandes leiten sollen;
  2. Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands;
  3. Entlastung der Organe;
  4. Wahl und Abberufung des Vorstands und des Vizekanzlers.


Die Einberufung der Mitgliederversammlung





Die außerordentliche Mitgliederversammlung

[*][*][*]


Beschlussfassung der Mitgliederversammlung















Auflösung des Vereins



[*]







Schriftform

  1. handschriftlich unterzeichnetes Papierdokument;
  2. E-Mail, die mit einem dem Stand der Technik genügenden Schlüssel verschlüsselt ist. Die FSF Europe entscheidet, was als Stand der Technik anzusehen ist. Der Schlüssel muss von der FSF Europe zertifiziert sein.

Gerichtsstand

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