Richtlinien zur treuhänderischen Akzeptanz

Die FSFE strebt danach, so viele Freie Software-Projekte wie möglich mit ihren treuhänderischen Aktivitäten zu unterstützen. Diese Aktivitäten folgen wie die gesamte Arbeit der FSFE einer gemeinnützigen und langfristigen Orientierung zur Förderung der Freien Software.

Als gemeinnützige Organisation, die sich dem Erfolg der Freien Software auf lange Sicht verschrieben hat, kann die FSFE es sich nicht leisten, alle Projekte zu akzeptieren. Sie sollte Projekte ablehnen, bei denen sie denkt, nicht genügend gute Arbeit zu leisten, um ihren eigenen Kriterien für erstklassige Arbeit zu entsprechen.

Aus diesem Grund muss die FSFE für jedes Projekt, das die FSFE als Treuhänder haben will, fallspezifische Entscheidungen treffen. Die Kriterien, anhand derer sich die FSFE zu diesem Zweck orientiert, sind:

Bei dem Antrag, dem Treuhandprogramms der FSFE beizutreten, wird der Koordinator der FTF jeden dieser fünf Punkte bewerten und ihnen Punkte zuweisen, die mit einer kurzen Begründung aus einem oder zwei Sätzen hinter der Punktzahl ergänzt werden. Danach nennt er die Gesamtpunktzahl und gibt eine Empfehlung ab.

Diese Empfehlung sollte beinhalten, ob ein Projekt
a) in das Treuhandprogramms der FSFE aufgenommen wird
b) als Diskussionspartner weiterhin in Verhandlungen mit der FSFE bleibt oder
c) abgewiesen wird und ihm möglicherweise andere Gruppen empfohlen werden.

Die Empfehlung wird vom erweiterten Vorstand der FSFE geprüft und entweder passiv bestätigt, oder – nach seinem Ermessen – für eine Entscheidung an die FSFE-Hauptversammlung und/oder das FSFE-Kernteam weitergegeben.