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FSFE zieht in die Schlacht für Europäische Interoperabilität

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Die FSFE tritt ein für eine Offensive gegen die Europäische Kommission, um diese daran zu hindern, ein wichtiges Referenzdokument zur Interoperabilität auf europäischer Ebene auszuhöhlen. Letzte Woche wurde der Presse ein Entwurf für eine neue Version des Europäischen Rahmenprogramms zu Interoperabilität (EIF) zugespielt.

Die aktuelle Version ermutigt im Besonderen die öffentliche Verwaltung dazu, Freie Software und Offene Standards zu benutzen. Der neue Entwurf hingegen ersetzt diesen Standpunkt durch bedeutungslose Floskeln, die die öffentliche Verwaltung auf europäischer Ebene dem Wohlwollen proprietärer Softwareanbieter ausliefern.

Als die EU Kommentare von Mitgliedsstaaten sammelte, trat die FSFE mit höheren Regierungsbeamten in ganz Europa in Kontakt und betonte die Bedrohung, die der neue Entwurf darstellt und bat sie darum, den Entwurf abzulehnen. Der Präsident der FSFE Karsten Gerloff erklärte die Bedeutung des Dokuments, die Probleme des Entwurfs und das Versagen von Transparenz bei der Abwicklung des Prozesses, der zum gegenwärtigen Text führte.

Karsten Gerloff betont: "Die FSFE bleibt am Ball und beobachtet, wie sich die Situation in den nächsten Tagen und Wochen entwickeln wird. Wir werden - zusammen mit unseren Freunden und Unterstützern - hart daran arbeiten, die gegenwärtige Bedrohung der Interoperabilität im öffentlichen Dienst zu bekämpfen. Wir setzen uns für das bestmögliche Ziel ein, indem wir einen konstruktiven Dialog mit den Mitgliedsstaaten und der Europäischen Kommission führen."