Seit 2001 stärkt die FSFE die Rechte von Nutzerinnen und Nutzern, indem sie Hürden für Softwarefreiheit beseitigt. Seit 20 Jahren helfen wir Menschen und Organisationen dabei zu verstehen, wie Freie Software andere Grundrechte wie Redefreiheit, Pressefreiheit und das Recht auf Privatsphäre stützt.

Für die nächsten zwei Jahrzehnte brauchen wir Ihre Unterstützung. Wir wollen, dass alle in der Lage sind, ihre Technik selbstbestimmt nutzen zu können. Freie Software und ihre Freiheiten, sie verwenden, verstehen, verbreiten und verbessern zu können sind der Schlüssel dafür.

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FSFE Newsletter - März 2016

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"I love Free Software" Tag 2016

Zum sechsten Mal in Folge haben wir dazu aufgerufen, den Mitwirkenden an Freier Software am Valentinstag Anerkennung zu zeigen und ihnen zu danken. Sehen Sie sich unseren Bericht zum #ilovefs-Tag 2016 an und erfahren Sie, wem dieses Jahr in zahllosen Blogeinträgen, Bildern, Kunstwerken, Memes, persönlichen Mitteilungen und vielem mehr gedankt wurde. Vergessen Sie nicht, sich den 14. Februar nächsten Jahres als "I love Free Software" Tag vorzumerken, um diese schöne Tradition beizubehalten, die Menschen und die harte Arbeit hinter Freier Software zu würdigen. Wir danken allen Teilnehmern, welche die Zeit gefunden haben, "Danke" zu sagen und damit #ilovefs 2016 so erfolgreich gemacht haben.

"No Cloud" wurde viral

Kurz vor dem "I love Free Software"-Tag haben wir dank eines spontanen Reddit-Posts über 200 Bestellungen unseres Promomaterials in nur 48 Stunden erhalten. Im Vergleich dazu hatten wir im gesamten Jahr 2015 370 Bestellungen. In 24 Stunden wurden mehr Bestellungen aufgegeben, als üblicherweise in 6 Monaten. Hauptsächlich wurde "No Cloud" Material angefordert, aber es wurden auch die Broschüren mit den Grundlagen über Freie Software, die GnuPG-Broschüre und unsere F-Droid-Broschüre bestellt.

Europäisches Strategie-Treffen zu Freier Software

Ende Januar haben wir unmittelbar vor der FOSDEM, gemeinsam mit dem Open Forum Europe, ein Strategie-Treffen in Brüssel mit aktiven Strategie-Gruppen für Freie Software aus ganz Europa organisiert. Der Zweck des Treffens war, die Aktivitäten der Anderen kennenzulernen und Ansichten auszutauschen, mit dem Schwerpunkt auf politischen Aktionen. Insgesamt haben 19 Organisationen an dem Treffen teilgenommen. Julia Reda, Mitglied des Europäischen Parlaments, und Pierre Damas, ein Vertreter der IT-Abteilung der Europäischen Kommission, stellten die Arbeit von EU-Institutionen im Bereich Freier Software vor.

Aus der Community

Was haben wir sonst noch gemacht?

Unternimm etwas

Wir haben noch viele "No Cloud"-Aufkleber und andere Informationsmaterialien auf Lager! Helfen Sie uns die Freiheit von Software in Ihrem Umfeld bekannt zu machen, indem Sie unsere Broschüren, Aufkleber, Postkarten und Poster bestellen.

Gute Nachrichten zu Freier Software

Die französische Regierung überprüft ihren bestehenden Support-Vertrag für Freie Software, der 2011 unterzeichnet wurde und bittet die Freie-Software-Gemeinschaft und die Öffentlichkeit, ihnen zu helfen, ihren nächsten mehrjährigen Support-Rahmenvertrag für Freie Software zu entwerfen. In der Zwischenzeit hat das französische Parlament einen ersten Gesetzesentwurf für eine Digitale Republik genehmigt, der die Nutzung Freier Software in öffentlichen Behörden erlaubt, und betrachtet den Quellcode von Software, welche von öffentlichen Behörden entwickelt wurde, als öffentliche Information. Schulen in Tallinn, der Hauptstadt von Estland, stellen nach und nach auf Freie Software um, nachdem die Stadtverwaltung im Januar 2015 einen Wechsel zu Freier Software beschlossen hat. Bis September 2015 liefen bereits mehr als 4000 Workstations und Laptops in den 50 Schulen in Tallinn mit Freier Software. In Deutschland, verstärkt die Deutsche Rentenversicherung Bund, die größte Rentenkasse des Landes, die Nutzung von Freier Software durch eine öffentliche Ausschreibung in der Unterstützung für ihre auf Freier Software basierten Dienste gesucht wird.

Danke an alle Ehrenamtlichen , Fellows und Spender der FSFE, die unsere Arbeit ermöglichen,

Ihre Autoren Polina Malaja und Jonas Öberg FSFE